Das Studium der Gottlosen


Atheistische und religionskritische Teilnehmer der „Reason Rally“ („Kundgebung der Vernunft“) in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington DC. (AFP PHOTO/ Brendan Smialowski)
Die USA werden immer säkularer: Knapp ein Viertel der US-Amerikaner fühlt sich keiner Religion mehr zugehörig, unter den Jüngeren sind es sogar 35 Prozent. Universitäten antworten jetzt auf diesen Trend: mit Lehrstühlen für Atheismus und Studiengängen zu Säkularismus und Humanismus.

Von Katja Ridderbusch | Deutschlandfunk

Phil Zuckerman will nicht über die Existenz oder Nicht-Existenz von Gott diskutieren. Als Soziologe beschäftigt er sich vielmehr damit, wie Religionen das Leben von Menschen beeinflussen.

Dabei sei ihm klar geworden, dass es eigentlich keine Forschung über nicht-religiöse Menschen gibt, über Atheisten, Agnostiker oder säkulare Humanisten. Keine akademische Disziplin, die sich der Gedankenwelt eines wachsenden Teils der Menschheit widme.

Das wollte Zuckerman ändern. Der Wissenschaftler, der sich als „kulturell jüdisch, aber ansonsten agnostisch“ bezeichnet, lehrt am Pitzer-College in Kalifornien, einer Universität mit etwa 1000 Studenten. Auf Zuckermans Initiative hin führte die Privat-Uni vor sechs Jahren den Studiengang „Secular Studies“ ein – der erste in den USA und einer der wenigen weltweit. Die Universität von Miami in Florida zog nach, rief vor kurzem einen Lehrstuhl für Atheismus ins Leben.

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