Konzertveranstalter von Roger Waters kritisiert ARD-Sender


links: Bildnis von Gewalt gegen Juden entstanden 1250 ;rechts: „Von den Juden und ihren Lügen“: mit dieser Schrift begann Martin Luthers Serie judenfeindlicher Schriften von 1543. Bild: zu-Daily.de
Der Konzertveranstalter von Pink-Floyd-Legende Roger Waters verteidigt den Sänger gegen Antisemitismus-Vorwürfe und greift zugleich die ARD mit deutlichen Worten an.

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Die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit dem 74-jährigen Musikstar durch mehrere Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunkverbundes sei „absolut lächerlich“, sagte der Geschäftsführer von Live Nation Deutschland, Marek Lieberberg, dem „Mannheimer Morgen“ (Dienstag). Waters habe zwar eine bedenkliche private Meinung zu Israel. „Aber ich kann und will ihm sein Recht auf Meinungsfreiheit nicht bestreiten“, erklärte der Musikmanager, dessen Eltern Holocaust-Überlebende sind.

„Wenn die Öffentlich-Rechtlichen einen Beitrag leisten möchten, fände ich es beispielhaft, wenn vor allen Beiträgen über Luther oder Wagner-Aufführungen auf die teilweise blutrünstigen antisemitischen Theorien dieser Herrn hingewiesen würde.

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