3,9 Prozent Ausländer: Mehr als die Hälfte der Sachsen fühlt sich überfremdet


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Die Angst vor Überfremdung ist in Sachsen einer aktuellen Umfrage zufolge ausgeprägt. Dabei liegt die Ausländerquote in bei unter vier Prozent. 15 Prozent der Sachsen sind überzeugt, dass Deutsche anderen Völkern von Natur aus überlegen sind.

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Die meisten Sachsen sind einer Studie zufolge mit ihren Lebensumständen zufrieden, dennoch hat mehr als die Hälfte Angst vor Überfremdung durch Ausländer. Insgesamt 56 Prozent der mehr als 1.000 Befragten hätten im sogenannten Sachsen-Monitor der Aussage zugestimmt, dass „die Bundesrepublik durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet“ sei, sagte der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts dimap, Reinhard Schlinkert, am Dienstag bei der Vorstellung der Ergebnisse in Dresden. Bundesweit seien es allerdings auch immerhin 53 Prozent, die dies bejahten.

Ende 2015 lebten im Freistaat Sachsen 158.743 Ausländer, das waren 3,9 Prozent der 4,05 Millionen Einwohner in Sachsen. Der Ausländeranteil in Sachsen ist damit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 10,5 Prozent gering. Im Vergleich zum Ausländeranteil in den Bundesländern belegt Sachsen dem Statistischen Bundesamt zufolge gemeinsam mit Sachsen-Anhalt den 12. Platz.

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