Bundesstaat in Australien verabschiedete Gesetz zur Sterbehilfe


Der australische Bundesstaat Victoria mit der Hauptstadt Melboure hat ein Gesetz zur Sterbehilfe für unheilbar Kranke verabschiedet.

derStandard.at

Medienberichten vom Mittwoch zufolge hatte das Unterhaus die ganze Nacht über die Vorlage debattiert. Das Oberhaus hatte dem Gesetz bereits in der vergangenen Woche zugestimmt. Es wird nun dem Gouverneur vorgelegt.

Das neue Gesetz erlaubt Patienten, sich innerhalb von zehn Tagen nach der Äußerung ihres Sterbewunsches legal ein tödliches Medikament zu beschaffen. Dafür müssen sie zunächst einen dreistufigen Prozess durchlaufen und zwei unabhängige medizinische Gutachten vorweisen. Das Gesetz soll Mitte 2019 in Kraft treten. Victoria ist der erste australische Bundesstaat, der die Sterbehilfe legalisiert.