EU-Afrika-Gipfel: Migration als Elefant von Abidjan


foto: afp / ludovic marin In Abidjan verhandeln über 80 Länder eine Partnerschaft zwischen Europa und Afrika. Im Bild: Angela Merkel mit Südafrikas Jacob Zuma (re).
Offiziell stand Migration am Gipfel von Afrikanischer Union und EU nicht im Vordergrund. Am Ende überschattete sie alles andere

Von Anna Giulia Fink | derStandard.at

Auf dem Papier klang das Hauptthema, auf das sich die über 80 Teilnehmer vorab geeinigt hatten, nach einer sicheren Bank. Der zweitägige Gipfel von Afrikanischer Union (AU) und EU startete am Mittwoch in der ivorischen Metropole Abidjan unter dem Titel „Investitionen in die Jugend für eine nachhaltige Zukunft“. Das klingt insofern nach einer theoretisch konsensfähigen Materie, als Afrikas rasant wachsende Bevölkerung für beide Seiten ein enorm wichtiges Thema ist.

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