Europa bleibt attraktiv für Muslime


Zwei Mädchen am Tor einer improvisierten Moschee im Ledine-Viertel von Belgrad. Foto: rtr
Selbst wenn kein einziger weiterer muslimischer Flüchtling mehr käme, würde die Zahl der Muslime in Europa steigen, zeigt eine Studie. Sie belegt auch, wie stark die Konflikte im Mittleren Osten nach Europa hineinwirken.

Von Kordula Doerfler | Frankfurter Rundschau

In Europa leben mehr und mehr Muslime, vor allem in Mittel- und Westeuropa. Das gilt auch für Staaten wie Deutschland, Österreich und Italien, die sich lange Zeit nicht als Einwanderungsländer begriffen. Die Ressentiments gegen Muslime wachsen ebenfalls in vielen Ländern, nicht zuletzt sie haben Rechtspopulisten zum Erfolg verholfen. Wie aber wird sich die muslimische Bevölkerung in Europa entwickeln?

Dieser Frage ging das renommierte Pew-Forschungsinstitut in Washington in einer Studie nach, die am heutigen Donnerstag veröffentlicht wird und der Frankfurter Rundschau vorliegt. Pew entwickelt darin drei Szenarien für das Jahr 2050 und prognostiziert, dass die Zahl der Muslime in Europa auf jeden Fall steigen wird, selbst wenn ab sofort kein einziger weiterer muslimischer Migrant oder Flüchtling mehr käme.

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