Papstsprecher erklärt, warum Franz nicht „Rohingya“ sagte


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Greg Burke bei Pressekonferenz in Rangun: Vermeidung der Benennung erfolgte auf Anraten der Ortskirche – „Vatikanische Diplomatie ist nicht unfehlbar, das kann man natürlich kritisieren, die moralische Autorität des Papstes bleibt aber bestehen“

kath.net

Die Reise von Papst Franziskus nach Myanmar dient laut Vatikan der Stärkung der jungen diplomatischen Beziehungen untereinander und der Stärkung der christlichen Minderheit. Deshalb sei bei der Planung kein Besuch in einem Flüchtlingslager vorgesehen gewesen, erklärte Vatikansprecher Greg Burke am Mittwochabend (Ortszeit) in Rangun gegenüber Journalisten. „Diplomatische Reisen sind etwas anderes als etwa die nach Lesbos“, so Burke. Auch sei der Besuch in Myanmar geplant worden, bevor sich die Krise um die Rohingya im Sommer verschärfte.

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