Aus fürs Kirchenmuseum


Das Stadthaus in der neuen Frankfurter Altstadt hat knapp 25 Millionen Euro gekostet und dient als Veranstaltungsort. Foto: Christoph Boeckheler
Wegen des satten Defizits im Frankfurter Haushalt 2018 stellt Kämmerer Uwe Becker (CDU) den Bau des Kirchenmuseums zurück. Weitere Kürzungen könnten folgen.

Von Florian Leclerc | Frankfurter Rundschau

Mit der Ausstellung „794“ sollte das ökumenische Kirchenmuseum im Sommer 2018 eröffnen und den Bogen spannen von Karl dem Großen bis Heute. Aber dazu wird es nicht kommen. Die Stadt spart das Museum im Stadthaus angesichts der Haushaltslage ein. „Ich schlage vor, den Bau für die nächsten Jahre zurückzustellen“, sagte Bürgermeister Uwe Becker (CDU), der auch Kirchendezernent und Stadtkämmerer ist, der Frankfurter Rundschau.

Aufgrund steigender Defizite und Schulden der Stadt habe er die Dezernenten gebeten, jeweils fünf Prozent der Kosten aus ihren jeweiligen Ressorts zu sparen. Er wolle mit guten Beispiel vorangehen und im Kirchendezernat zum Rotstift greifen, sagte Becker.

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