Berliner AfD will weiteren christlichen Feiertag


Der Feiertag am 31. Oktober 2017 zum 500. Jahrestag der Reformation wird wohl eine Ausnahme bleiben.Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Jedes Jahr frei am Reformationstag? Mit diesem Vorschlag ist die AfD im Abgeordnetenhaus gescheitert. Doch die anderen Parteien schlagen alternative Termine vor.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach, Stephan Wiehler | DER TAGESSPIEGEL

Ein Antrag der AfD, den Reformationstag am 31. Oktober zum gesetzlichen Feiertag in Berlin zu erheben, wurde am Donnerstag im Abgeordnetenhaus von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Die AfD begründete ihren Vorschlag damit, dass der erhebliche Beitrag der Reformation zur Modernisierung der christlichen Kirche, aber auch Europas im „protestantisch geprägten“ Berlin gewürdigt werden solle.

Außerdem sei die Hauptstadt feiertagsmäßig eindeutig das Schlusslicht in Deutschland. Diesen Argumenten folgten die anderen fünf Fraktionen allerdings nicht.

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