Warum Menschen noch immer auf den Prinzen aus Nigeria hereinfallen


foto: standard/riegler Obwohl manche Betrugsversuche ganz offensichtlich sein sollten, fallen noch immer Menschen darauf herein.
Internetbetrugsfälle nehmen zu, die Opfer sind in allen Personengruppen zu finden

derStandard.at

Eine 60-jährige Salzburgerin wollte einem wohlhabenden Engländer, der in Südafrika festsaß, aus der Patsche helfen und zahlte ihm vergangenen Sommer 30.000 Euro. Eine 72 Jahre alte Kärntnerin überwies 2016 einer Internetbekanntschaft mehrere zehntausend Euro. Der Mann wollte damit eine U-Bahn in der nigerianischen Stadt Lagos bauen.

Bereits 2014 leistete ein Mann aus Oberwart eine Sicherheitsleistung von 27.500 Euro, um Bodenlegearbeiten im Buckingham-Palast durchführen zu können. „Prince Harry“ hatte ihn dafür auf Facebook angeschrieben. Das klingt nicht nur stark nach Betrug, es ist es auch. Und obwohl ähnliche Internetbetrugsversuche für viele Nutzer ganz offensichtlich sind und nicht mehr als amüsiertes Kopfschütteln auslösen, fallen immer wieder Menschen darauf herein und schicken ihr Erspartes an imaginäre Prinzen oder Präsidentenwitwen in Not.

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