Kirchenkritiker protestieren gegen Paulinum-Eröffnung


Maximilian Steinhaus schneidet die Unikirche symbolisch aus dem Neubau heraus. Foto: René Loch
Weil die Trennung von Staat und Religion beim Neubau des Paulinums ihrer Ansicht nach nicht ausreichend berücksichtigt wurde, haben am Samstag einige dutzend Menschen gegen die Wiedereröffnung demonstriert. Wissenschaft und Glauben ließen sich nicht miteinander vereinbaren.

Von René Loch | Leipziger Internet Zeitung

Wer es mit höheren Mächten aufnehmen möchte, muss offenbar allerhand Widerstände aus dem Weg räumen. Als im vergangenen Jahr die humanistische Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) in Leipzig gegen den Kirchentag protestieren wollte, durfte sie mit ihrer Skulptur „11. Gebot“ nicht in die Nähe des Veranstaltungsortes auf dem Augustusplatz.

Pech hatten die Kirchenkritiker auch am Samstagvormittag, als sie nach eigenen Angaben feststellten, dass in ihren Kleintransporter eingebrochen worden war. Die für eine Demonstration gegen die Eröffnung der Universitätskirche St. Pauli vorgehaltenen Skulpturen waren zwar noch da, jedoch sei Werkzeug im Wert von etwa 3.000 Euro entwendet worden.

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