Impfung: Auf die Methode kommt es an


Meist bekommen wir bei einer Impfung eine Spritze in den Armmuskel oder den Po – aber das könnte weniger effektiv sein als andere Impftechniken. © Don Stevenson/ thinkstock
Haut statt Muskel: Die bei Impfungen gängige Spritze in den Arm oder Po ist weniger effektiv als gedacht. Denn ausgerechnet im Muskelgewebe sind entscheidende Zellen des Immunsystems eher dünn gesät, wie Forscher herausgefunden haben. Deutlich effektiver könnte die Immunisierung dagegen ausfallen, wenn der Impfstoff unter die Haut gespritzt oder inhaliert wird. Schon niedrigere Impfstoff-Dosen könnten dann die gleiche Wirkung bringen.

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Ob Masern, Kinderlähmung oder Influenza – gegen viele gefährliche Infektionskrankheiten kann eine Impfung schützen. Dabei werden uns abgetötete Erreger oder Fragmente von ihnen verabreicht. Unser Immunsystem erkennt diese Antigene als fremd und löst eine Abwehrreaktion aus, bei der Antikörper gegen den Erreger gebildet werden. Gleichzeitig „merkt“ sich die Abwehr die Merkmale des Erregers – und ist so gegen eine echte Infektion gewappnet.

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