Russland erklärt neun US-Medien zu „ausländischen Agenten“


foto: ap / andrew harnik Der Sender „Voice of America“, der auch russischsprachige Programme betreibt, gilt dem Kreml künftig als Auslandsagent.
Auslöser für den Schritt ist Streit zwischen Washington und Moskau – USA hatte „RT“ wegen Wahl-Einflussnahme zu Agenten erklärt

derStandard.at

Russland hat neun US-Medien zu „ausländischen Agenten“ erklärt. Unter den betroffenen Medien sind auch die beiden US-Sender Voice of America und Radio Free Europe/Radio Liberty, wie das Justizministerium in Moskau am Dienstag auf seiner Internetseite bekannt gab. Allen neun betroffenen Medien wird demnach vorgeworfen, „die Funktionen eines ausländischen Agenten auszuüben“.

Präsident Wladimir Putin hatte das umstrittene neue Mediengesetz im November unterzeichnet. Neben der Registrierung als „ausländische Agenten“ müssen die betroffenen Medien in Russland, die Geld aus dem Ausland erhalten, ihre Finanzierung offenlegen und den Behörden vollständigen Einblick in ihre Aktivitäten gewähren.

weiterlesen