20 Millionen Euro Steuergelder für den Berliner Katholen-Tempel? Ihr habt einen Knall!


Sieht wie Fasching aus, soll keiner sein. Der Berliner Erzapostel. Bild: Berliner Abendblatt
Dass es sich bei der St. Hedwigs-Kathedrale um den wichtigsten katholischen Sakralbau Berlins handelt, darin sind sich alle einig. Doch was ihre vor einem Jahr beschlossene Neugestaltung angeht, herrscht weiterhin Uneinigkeit.

Von Katja Reichgardt | Berliner Abendblatt

Auf der einen Seite stehen das Erzbistum und der neu gegründete Verein „hedwig21“, die sich für eine Neugestaltung des Innenraumes der Kirche einsetzen. Alles im Sinne eines modernen Katholizismus, der auch in baulicher Form zukunftsfähig sein soll. Auf der anderen Seite stehen Denkmalschützer und die Initiative „Freunde der St.-Hedwigs-Kathedrale“. Sie wollen das Innere des Gotteshauses erhalten, appellieren an die Verantwortlichen die hohe zeitgeschichtliche Bedeutung der katholischen Kirche nicht außer Acht zu lassen.

Viele Streitpunkte

Sie zeigen sich bestürzt darüber, dass der Umbau weiterhin in Planung ist und das Land Berlin ganze 20 Millionen Euro dafür in Anspruch nehmen möchte. „Dadurch wird es zu einem Thema, das nicht nur Kirchenmitglieder interessieren dürfte, sondern auch alle anderen. Immerhin geht es um die Verwendung allgemeiner Steuermittel für das Repräsentationsbedürfnis der Katholischen Kirche in der Bundeshauptstadt, “ so Werner Kohl von der Initiative.

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