Erdogan will Grenze zwischen Griechenland und Türkei neu verhandeln


Die türkisch-griechischen Beziehungen haben sich seit der Amtszeit von Präsident Tsipras verbessert. – Turkish President Tayyip Erdogan visits Greece Greek Prime Minister Alexis Tsipras welcomes Turkish President Tayyip Erdogan at the Maximos Mansion in Athens, Greece December 7, 2017. REUTERS/Alkis Konstantinidis
Der türkische Präsident stellt vor seinem Staatsbesuch in Griechenland den Vertrag von Lausanne in Frage. Man müsse „Brücken bauen, nicht Mauern“, reagiert Athen verärgert.

Die Presse.com

Überschattet von historischen Differenzen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag einen Staatsbesuch in Griechenland begonnen. Vor seiner Abreise stellte Erdogan den Vertrag von Lausanne von 1923 in Frage, der den Grenzverlauf zwischen den beiden Nachbarn regelt.

In einem am Mittwoch gesendeten Interview sprach sich Erdogan dafür aus, den Vertrag von Lausanne neu zu verhandeln. Der Luftraum und die Seegrenze könnten „verbessert“ werden, sagte Erdogan dem griechischen Sender Skai TV. In dem Abkommen waren Griechenland 1923 praktisch alle Ägäis-Inseln vor der türkischen Küste zugeschlagen worden. Seitdem gibt es Streit um den genauen Verlauf der Grenze.

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