Gentherapie hilft Blutern


Bei Menschen mit Hämophilie funktioniert die Blutgerinnung nicht richtig. © Eraxion/ thinkstock
Hoffnung für Bluter: Forscher haben Hämophilie-Patienten erstmals erfolgreich mithilfe einer Gentherapie behandelt. Dank der experimentellen Behandlung haben die an einer speziellen Form der Erbkrankheit leidenden Probanden keine spontanen Blutungen mehr und müssen sich die ihnen fehlenden Gerinnungsfaktoren nicht mehr spritzen. Experten werten die Ergebnisse als großen Erfolg. Ob die Methode auch langfristig wirksam und sicher ist, muss sich jedoch erst noch zeigen.

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Wer von der Bluter-Krankheit Hämophilie betroffen ist, dessen Körper produziert wichtige Gerinnungsfaktoren nicht. Diese Proteine sorgen normalerweise dafür, dass bei Verletzungen entstehende Blutungen schnell gestoppt werden: Sie lassen das Blut verklumpen. Fehlen diese Proteine aber, funktioniert die Blutgerinnung nicht. Als Folge können spontane Blutungen an Gelenken und inneren Organen schwere Schäden auslösen – und schon kleinere äußere Verletzungen im Extremfall zum Verbluten führen.

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