AfD-Vorsitzende soll Reichsbürger-Verein mitgegründet haben


Doris von Sayn-Wittgenstein, Landesvoritzende der AfD in Schleswig-Holstein, soll an der Gründung eines umstrittenen Vereins beteiligt gewesen sein. © Hauke-Christian Dittrich/Picture Alliance
Doris von Sayn-Wittgenstein, Vorsitzende des schleswig-holsteinischen AfD-Landesverbands, war norddeutschen Regionalmedien zufolge an der Gründung eines Vereins beteiligt, der – ebenso wie die Reichsbürgerbewegung – das Existenzrecht der Bundesrepublik Deutschland in Frage stellt.

stern.de

Einem Bericht des „shz“ nach war Sayn-Wittgenstein demnach Mitglied im Gründungsvorstand von „Die Deutschen“, die Vereinsgründung war vom Staatsrechtler Klaus Sojka angeschoben worden. Der 2009 verstorbene Sojka war unter anderem schleswig-holsteinischer Landesvorsitzender der rechtsextremen DVU. In einer Pressemitteilung zur Gründung von 2009 heiße es, der Verein wolle sich darum bemühen, „den unsäglichen illegalen Zustand der BRD einer rechtsstaatlichen Lösung zuzuführen“.

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