Eine Mona Lisa aus DNA


Diese Mona Lisa besteht aus DNA und entstand durch Selbstorganisation mittels DNA-Origami © Lulu Qian et al.
Nano-Gemälde, Teddybären und abstrakte Formen: Forscher haben die Fähigkeit der DNA zur Selbstorganisation für ganz neue Nanokonstruktionen genutzt. Ausgehend von nur einem kleinen Satz an verschiedenen DNA-Strängen kombinieren sich die Erbmoleküle dabei von selbst zu immer größeren Fliesen oder Boxen. Das Endresultat sind bis zu 10.000 Bausteine umfassende 3D-Figuren und Nanokunstwerke wie eine Mona Lisa im Miniaturformat.

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Das Erbmolekül DNA ist durch seine vier „Buchstaben des Lebens“ – die DNA-Basen – eine geniale Konstruktion der Natur. Weil nur jeweils zwei Basen zusammenpassen, ist ein Kopieren des Codes möglich und damit auch seine Weitergabe an Tochterzellen. Die Bindung der komplementären DNA-Basen ermöglicht jedoch auch die Konstruktion ganz neuer Formen und Bauteile aus DNA. Beim DNA-Origami nutzen Forscher diese Neigung zur Selbstorganisation, um DNA-Stränge zu netzartigen Geweben, dreidimensionalen Boxen und sogar zu Nano-Robotern zusammenzufügen.

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