Insider: EU-Behörde erwägt Warnung an Bayer wegen Monsanto-Gebot


foto: apa/afp/ john macdougall. Bayer plant eine 66 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Saatgut- und Herbizid-Herstellers Monsanto.Monsanto
Die Kommission habe kartellrechtliche Bedenken wegen der Mega-Fusion

derStandard.at

Die EU-Wettbewerbshüter werden einem Insider zufolge wohl im Zusammenhang mit der milliardenschweren Offerte für den US-Saatgutriesen Monsanto eine Warnung an den Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern Bayer richten. Die Behörden seien besorgt, dass die geplante Übernahme den Wettbewerb beeinträchtigen könnte, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Freitag. Die Kommission dürfte deshalb in den nächsten Wochen eine Mitteilung an die beiden Konzerne verschicken. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden.

Die Kartellwächter in Brüssel hatten die Prüfung bis 22. Januar verlängert. Um die Wettbewerbshüter von der 66 Milliarden Dollar schweren Übernahme zu überzeugen, hatte Bayer im Oktober angekündigt, für fast sechs Milliarden Euro einen Teil seines Geschäfts mit der Landwirtschaft an BASF zu verkaufen.