Polen: „Wir lassen nicht zu, dass man uns erpresst“


Die Polen seien ein stolzes, wichtiges, großes Volk, sagte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki Quelle: REUTERS/AGENCJA GAZETA
Im Streit um die Flüchlinge verklagt die EU-Kommission Ungarn, Polen und Tschechien. Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki will das nicht akzeptieren. Sein Volk sei groß und stolz – und lasse sich nicht erpressen.

DIE WELT

Polens neuer Ministerpräsident Mateusz Morawiecki bleibt seiner klaren Linie treu – und will in der Flüchtlingsfrage weiter auf einen Konfrontationskurs mit der Europäischen Union setzen.

Wenige Stunden nach seiner Ernennung durch Staatspräsident Andrzej Duda sagte Morawiecki in einem Interview des regierungsfreundlichen Fernsehsenders „TV Trwam“: „Die Polen sind ein stolzes, wichtiges, großes Volk. Wir lassen nicht zu, dass man uns erpresst.“ Zuvor war er vom Moderator gefragt worden, was er von Drohungen vonseiten der EU halte, Polen die Mittel zu kürzen, falls das Land keine Flüchtlinge aufnehme.

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