Palästinenserpräsident Abbas sagt Treffen mit US-Vizepräsident ab


The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
Fatah-Vertreter: Pence ist in Palästinensergebieten nicht willkommen, Abbas-Berater sieht „alle roten Linien überschritten“

derStandard.at

Aus Protest gegen die Kehrtwende in der Jerusalem-Politik der USA hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ein Treffen mit US-Vizepräsident Mike Pence abgesagt. Die USA hätten mit der einseitigen Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels „alle roten Linien überschritten“, sagte Abbas‘ diplomatischer Berater Madschdi al-Chalidi am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Ramallah. Deswegen werde es kein Treffen mit Pence bei dessen bevorstehender Nahost-Reise geben.

Pence in Palästina nicht willkommen

Ein führender Vertreter von Abbas‘ Fatah-Partei, Dschibril Radschub, sagte, der US-Vizepräsident sei „in Palästina nicht willkommen“. Pence plant noch vor Weihnachten einen Besuch in Israel, auch eine Visite in den Palästinensergebieten war zunächst geplant. Am Donnerstag hatte das Weiße Haus die palästinensische Autonomiebehörde vor einer Absage gewarnt: Dies wäre „konterproduktiv“.

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