Griechenland rätselt darüber, wo die Flüchtlinge hingekommen sind


Flüchtlinge auf der griechischen Insel Samos. (Aufnahme: 20. Oktober)
Während die Lager auf den Ägäis-Inseln immer voller werden, gibt es grosse Fragezeichen über den Verbleib der Flüchtlinge.

Von Markus Bernath | Neue Zürcher Zeitung

Das Zahlenwerk der griechischen Flüchtlingskrise ähnelt in diesen Wochen mehr denn je einem Steinbruch. 90 Prozent der Informationen seien nicht verwertbar, sagt ein europäischer Sicherheitsvertreter in Athen. Protokolliert werden die täglichen Ankünfte neuer Migranten auf den griechischen Inseln vor der türkischen Küste. Fest steht auch, dass die Lager, insbesondere auf Lesbos und Chios, zum Winterbeginn nur immer überfüllter werden. Dahinter beginnt der Nebel der Mutmassungen und Spekulationen.

Lückenhafte Kontrollen

Unklar ist vor allem, wie viele der Flüchtlinge sich illegal von den Inseln auf das griechische Festland absetzen und welchen Stand daher die Zahl von derzeit mehr als 15 400 registrierten Migranten spiegelt. Die griechische Polizei kontrolliert zwar den Zugang zu den Fähren auf den Inseln. Reisebüros in den Hafenstädten verkaufen seit dem Inkrafttreten des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei im März 2016 auch keine Fahrscheine mehr.

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