Überschuldung des Erzbistums Hamburg droht weiter zu wachsen


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Das Erzbistum Hamburg droht tief in die roten Zahlen zu rutschen. Die derzeitige Überschuldung von 80 Millionen Euro könnte bis 2021 auf 350 Millionen wachsen, ergab eine Prüfung durch die Unternehmensberatung Ernst & Young.

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Ursachen seien ein Instandhaltungsstau an vielen der rund 1000 Kirchen und Gebäude sowie hohe Pensionsverpflichtungen bei den katholischen Schulen, teilte ein Sprecher des Erzbistums am Dienstag mit. Hinzu kämen Altlasten, die das Erzbistum bei seiner Gründung 1995 übernommen habe. Erzbischof Stefan Heße sei dennoch zuversichtlich, dass die wirtschaftliche Gesundung gelingen könne. Ziel sei, „mit weniger Geld eine lebendige Kirche“ zu sein. Zum Erzbistum gehören gut 400 000 Katholiken in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg.