Hanauer Sektenfall: Schuldfähigkeit von Mordverdächtiger wird überprüft


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Nach der Mordanklage im Hanauer Sektenfall soll ein Gutachter die Verdächtige untersuchen. Ihr wird vorgeworfen, 1988 einen Gutachterzu haben.

Von Gergor Haschnik | Frankfurter Rundschau

Im Fall des kleinen Jan, der 1988 in einer mutmaßlichen Sekte starb, holt das Landgericht ein psychiatrisches Gutachten über die wegen Mordes angeklagte Anführerin ein. Mit Hilfe des Gutachtens solle die juristische Verantwortlichkeit der 70-Jährigen geprüft werden – also vor allem, ob sie schuldfähig ist oder nicht. Das teilte Peter Grasmück, Vorsitzender der zuständigen ersten großen Strafkammer am Hanauer Gericht, auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mit. Mit einem Ergebnis rechnet Grasmück, auch wegen des großen Umfangs der Akten, in etwa drei Monaten.

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