Das hat die Vermessung von ’Oumuamua ergeben


Ein eher stiller Typ: Der Asteroid sendet keinerlei Signale aus Quelle: picture alliance / M. Kornmesser
Alien-Fans hatten große Hoffnung auf den interstellaren Asteroiden gesetzt. Eine zehnstündige Observation mit modernster Technik konnte aber keine Außerirdischen finden. Doch die Suche geht weiter.

Von Pia Heinemann | DIE WELT

Jetzt hatte der russische Milliardär Juri Milner mit seiner „Breakthrough Listen“-Initiative endlich ein Objekt gefunden, das alientauglich zu sein schien: der Asteroid ’Oumuamua. Er ist aus einem anderen Sonnensystem in unseres geflogen – und das ist eine Sensation. Bislang war das noch nie beobachtet worden, entsprechend schnell wurde über extraterrestrisches Leben fabuliert.

Milner und die Forscher vom SETI-Institut, die spezialisiert auf die Suche nach außerirdischem Leben sind, haben nun das Green-Bank-Teleskop in West Virginia für zehn Stunden auf den mysteriösen Felsbrocken gerichtet. Sie haben ihn auf allen möglichen Radiofrequenzen belauscht.

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