Schweizer Diamantbestattung für Deutschland


Ein wunderschöner Erinnerungsdiamant in einem Ring verarbeitet. © Lonité AG
Auch Hinterbliebene in Deutschland können von dem einzigartigen Verfahren der Diamantbestattung in der Schweiz profitieren. Dabei wird ein Teil der Asche aus dem Vorgang des Einäscherns in einem sechs bis zwölf Monate dauernden Vorgang in einen Diamanten verwandelt. Auch Haar kann hierfür verwendet werden. Wer eine Diamantbestattung plant, sollte sich zuvor mit dem zuständigen Bestatter absprechen.

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Wie werden Erinnerungsdiamanten hergestellt?

Natürlich entstandene Diamanten bestehen aus Kohlenstoff [C], der mit 18% ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Körpers ist. Erinnerungsdiamanten sind echte Diamanten, die unter Zuhilfenahme des Kohlenstoffs in der Kremationsasche oder in den Haaren eines Verstorbenen, gezüchtet werden. Dieser Vorgang dauert sechs bis zehn Monate.

Da der menschliche Körper auch Stickstoff [N], entstehen durch den Vorgang gelbe bzw. orangefarbene Diamanten. Sollen farblose Diamanten gezüchtet werden, muss der Stickstoff entfernt werden. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, rote, blaue oder grüne Erinnerungsdiamanten zu züchten.

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