So hilft Trump den Evangelikalen, die Endzeit vorzubereiten


Johne Hagee, evangelikaler Pastor u. Christians-United -for-Israel(CUFI)-Gründer;

Mit dem Entscheid, die US-Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen, löst Donald Trump ein Versprechen aus dem Wahlkampf ein. Es profitieren radikale evangelikale Kreise.

Von Hugo Stamm | Watson.ch

Die Welt wartet sehnlichst darauf, dass Donald Trump die Rolle des geschäftstüchtigen Dealmakers ablegt und den Politiker in sich entdeckt. Oder anders ausgedrückt: dass er das Gemeinwohl über seine persönlichen Bedürfnisse stellt.

Dass er seine Rolle als Staatsmann noch nicht gefunden hat, bewies er mit seiner Ankündigung, die Botschaft der USA in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Was in aller Welt hat ihn dazu bewogen, ins Pulverfass des Nahen Ostens grobfahrlässig eine weitere amerikanische Stange Dynamit zu werfen?

Verantwortlich sind primär christliche Fundis aus den Tausenden von Freikirchen. Denn diese setzen ihre Endzeithoffnungen ausgerechnet auf den Egozentriker im Weissen Haus, der auf die christliche Ethik pfeift und für sich das Recht in Anspruch nimmt, den Frauen in den Schritt zu greifen.

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