Weltweit mehr als 30 Kriege und bewaffnete Konflikte


Das Gesicht des Krieges, S. Dali 1940. Bild: pinterrest-ballietdolores
Die Zahl der Kriege und bewaffneten Konflikte hat sich 2017 weltweit erneut kaum verändert. Das geht aus Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung der Universität Hamburg hervor, die am Montag veröffentlicht wurden. Demnach wurden 2017 insgesamt 31 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt, im Vorjahr waren es 32. Zwei Kriege wurden neu begonnen, drei bewaffnete Konflikte beendet.

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In Burundi, Mosambik und im nordöstlichen indischen Bundesstaat Assam endeten 2017 die bewaffneten Konflikte. Dagegen entwickelten sich die Ende 2016 begonnenen gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Kasai-Provinz der Demokratischen Republik Kongo zum Krieg. Im Südwesten von Myanmar eskalierte die zuvor einseitige Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya ebenfalls zum Krieg, der zwischen Rohingya-Rebellen und der Armee Myanmars geführt wird.

Die von Kämpfen zahlenmäßig am stärksten betroffene Weltregion war 2017 erneut der Vordere und Mittlere Orient mit zwölf Kriegen und bewaffneten Konflikten. Es folgten Afrika und Asien mit neun beziehungsweise acht kriegerischen Konflikten. In Lateinamerika und in Europa war jeweils ein Krieg zu verzeichnen.

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