AfD-Chefin: Kirche macht Fehler wie zur Nazizeit


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Die beiden großen Kirchen hatten immer wieder vor der AfD und ihrer Flüchtlingspolitik gewarnt. Nun übt AfD-Fraktionschefin Alice Weidel vor Weihnachten scharfe Kritik an der Kirche – und der CDU.

katholisch.de

Wenige Tage vor Weihnachten hat die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, die Kirchen ungewöhnlich scharf kritisiert und ihnen Fehler wie zur Nazizeit vorgeworfen. „Wir wissen mittlerweile, dass die Amtskirchen, egal ob evangelisch oder katholisch, durch und durch politisiert sind“, sagte sie dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Die Trennung von Staat und Kirche wird nicht mehr eingehalten. Damit spielen weite Teile der Kirchen bis auf wenige Ausnahmen genau die gleiche unrühmliche Rolle, die sie auch im Dritten Reich gespielt haben.“

Weidel sagte zugleich, die AfD sei „die einzige christliche Partei, die es noch gibt“. In der CDU spielten christliche Werte dagegen „keine Rolle mehr“. Die einstige Vorsitzende der Gruppe Christen in der AfD, Anette Schultner, hatte die Partei allerdings im Oktober verlassen und dies mit der „Radikalisierung der AfD“ begründet.

Die Deutsche Bischofskonferenz reagierte auf die Aussagen Weidels mit einem knappen Statement. „Die Polemik von Frau Weidel kommentieren wir nicht. Wir wünschen Frau Weidel eine licht- und erkenntnisreiche Weihnacht“, sagte deren Sprecher Matthias Kopp katholisch.de.

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