„Cumhuriyet“-Prozess in Istanbul nach Eklat auf 9. März vertagt


HP von Cumhuriyet.tr. Screenshot: bb
Die 17 Journalisten und Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ sind in der Türkei der „Unterstützung von Terrororganisationen“ angeklagt.

Die Presse.com

Nach der fünften Anhörung ist der umstrittene Prozess gegen 17 Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ am Montag vertagt worden. Vier der Angeklagten bleiben weiter in Haft, die nächste Anhörung findet am 9. März statt. Die Anhörung war zuvor nach einem Eklat vorübergehend unterbrochen worden.

Richter Abdurrahman Orkun Dag ließ den Angeklagten Ahmet Şik (sprich: Schik) aus dem Saal bringen, nachdem dieser bei seiner Verteidigung die Regierung kritisiert hatte. Unterstützer Şiks riefen daraufhin: „Auch ihr werdet alle eines Tages vor Gericht gestellt werden.“

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