Berliner Kultursenator Lederer sieht Umbau der Hedwigs-Kathedrale kritisch


St.-Hedwigs-Kathedrale Die katholische Kirche sollte den Umbau selbst finanzieren. Steuergelder keine. Bild: wikipedia/CC BY 2.0lostajy
Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sieht den geplanten Umbau der katholischen St.-Hedwigs-Kathedrale mit gemischten Gefühlen. Bei der Entscheidung über die Genehmigung der Umbaupläne müssten neben denkmalschützerischen Aspekten auch die Belange des Erzbistums und der Kirchengemeinde berücksichtigt werden, sagte Lederer als oberster Denkmalschützer dem Evangelischen Pressedienst (epd). Es stehe der Denkmalschutz gegen das grundgesetzlich geschützte Selbstbestimmungsrecht der Kirchen.

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Die Hedwigs-Kathedrale ist die Bischofskirche der Erzdiözese Berlin. Äußerlich ist die Kathedrale dem Pantheon in Rom nachempfunden.

„Ich persönlich finde die Innenausgestaltung ganz hervorragend, ein tolles Kunstwerk“, sagte Lederer über den Anfang der 1960er Jahre von Hans Schwippert gestalteten Innenraum. Er würde sich deshalb freuen, „wenn die Kirche es schaffen würde, ihre sakralen Bedürfnisse mit der derzeitigen Gestalt des Innenraums in Übereinstimmung zu bringen“.

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