Die paradoxe Lust an der Tragödie


Schön traurig: Im Kino weinen wir gerne. © Michael Blann/ thinkstock
Schön traurig: Ob Melodrama oder Horrorstreifen – im Film begeistern uns negative Gefühle oft besonders. Im realen Alltag sind Traurigkeit, Angst und Co dagegen eher weniger beliebte Emotionen. Forscher haben nun ein Erklärungsmodell für dieses scheinbare Paradox entwickelt. Es zeigt, warum wir negative Gefühle in Film und Kunst genießen können. Und warum diese Elemente ein Werk oft erst richtig spannend, interessant oder bewegend für uns machen.

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Traurigkeit und Angst sind eigentlich sehr negative Gefühle. Nie würden wir jemandem wünschen, sich so zu fühlen – und doch scheinen uns gerade diese Emotionen immer wieder magisch anzuziehen: Wir schauen uns traurige Filme an und sind von Kunstwerken, Theaterstücken oder Liedern begeistert, die uns zum Weinen bringen, Angst machen oder andere negative Gefühle in uns hervorrufen. Wie kann das sein?

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