Experte vermutet hohe Dunkelziffer bei antisemitischen Vorfällen


Der Berliner Antisemitismus-Forscher Uffa Jensen vermutet bei antisemitischen Vorfällen in Deutschland eine hohe Dunkelziffer. Juden berichteten verstärkt davon, dass sie Schmähungen oder Beleidigungen ausgesetzt seien, sagte Jensen, der am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin forscht, am Dienstag dem MDR. Antisemitismus greife besonders im Internet um sich. Das spiegele sich aber bislang nicht in der Zahl der Anzeigen wider.

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Dem Forscher zufolge nehmen antisemitische Aktivitäten vor allem dann zu, „wenn der Nahostkonflikt hochkocht“. Die meisten Täter seien Rechtsextremisten, häufig seien es aber auch Muslime. „Wenn man Juden in Deutschland heute fragt, von wem sie am meisten Antisemitismus erleben – also von wem sie angepöbelt oder beleidigt werden -, dann kommt häufig die Aussage, das sei von Muslimen“, sagte Jensen.

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