Papstberater Maradiaga – Finanzvorwürfe nicht das einzige Problem, Missbrauchsvorwürfe kommen dazu


Papstberater Maradiaga zu den schweren Finanzvorwürfen: „Halbwahrheiten“ – KNA-Chef Ring-Eifel: „Dass da etwas faul ist, das scheint mir evident zu sein“ – Finanzvorwürfe dürfte nicht das einzige Problem sein: Missbrauchsvorwürfe

kath.net

Papstberater Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga hat sich zu Weihnachten zu den schweren finanziellen Anschuldigen geäußert, die von einer italienischen Tageszeitung erhoben wurde. Gegenüber CNA meint er, dass es sich um „Halbwahrheiten“ handle. Laut Maradiaga gingen die Vorwürfe angeblich auf einen Manager der Katholischen Universität Honduras zurück. Dieser wurde 2016 des Diebstahls beschuldigt und entlassen. Laut dem Kardinal habe nicht er persönlich, sondern die Erzdiözese das Geld erhalten. Damit seien unter anderem Priesterausbildungen und Unterstützungen für arme Priester finanziert worden. Maradiaga meinte auch, dass es jetzt nur darum gehe, die Reformen von Papst Franziskus zu gefährden. In dem Zusammenhang ist auch eine weitere Pressemeldung, die offenbar vom Kardinal lanciert wurde, interessant. Dabei wurde die „Nachricht“ verbreitet, dass der Oberste Papstberater, der sich ohnedies regelmäßig mit Franziskus unterhält, vom Papst angerufen (!) wurde. Laut „Vatican Insider“ soll dieser gesagt haben. „Es tut mir sehr leid für all das Böse, das dir zugefügt wurde – aber sorge dich nicht.“

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