Julia Klöckner missfällt Bedford-Strohms Weihnachtspredigt


Heinrich Bedford-Strohm (2011). Presseabteilung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. bearb. bb
„America first“ ist aus Sicht des EKD-Ratsvorsitzenden symptomatisch für weltweit erstarkenden Nationalismus. Diese Argumentation des protestantischen Spitzenrepräsentanten in einer Weihnachtspredigt löst Unmut bei CDU-Bundesvize Klöckner aus.

evangelisch.de

CDU-Bundesvize Julia Klöckner hat sich kritisch zur Weihnachtspredigt des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, geäußert. Anlass sind Anspielungen des obersten Repräsentanten der deutschen Protestanten auf US-Präsident Donald Trump. Sie halte Trump für hochproblematisch, sagte die Katholikin Klöckner der „Bild“-Zeitung (Mittwoch): „Aber er ist nun einmal demokratisch gewählt, und am Ende ein Mensch mit der gleichen Würde und dem gleichen Wert wie andere auch.“ Ein EKD-Sprecher verwies darauf, dass Bedford-Strohm seine Bemerkungen zu Trump in einen Zusammenhang mit der Weihnachtsbotschaft gestellt hatte, die im Widerspruch zu nationalistischen Tendenzen weltweit stehe.

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