Dürre in Kapstadt: Bürger fürchten „Stunde Null“


Kapstadt – (c) imago (Bo Van Wyk)
Der Metropole geht das Wasser aus. Bürgermeisterin Patricia de Lille appelliert an die Einwohner, ihre „Beziehung zu Wasser grundsätzlich zu ändern“.

Die Presse.com

Kapstadt geht wegen der schlimmsten Dürre seit Jahrhunderten das Wasser aus. Wenn es nicht bald regnet, droht Ende April die „Stunde Null“, in der die Stadt in Südafrika die Leitungen abstellen muss. Dann müssten sich die rund 4,5 Millionen Einwohner ihr Wasser unter Aufsicht von Militär und Polizei an 200 Verteilungspunkten abholen.

Täglich würde es dann in einer der entwickeltesten Städte Afrikas nur noch 25 Liter Wasser pro Person geben – das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Minimum zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Hygiene. „Wir versuchen alles, um die „Stunde Null“ zu verhindern … doch dafür müssen wir unsere Beziehung zu Wasser grundsätzlich ändern“, warnt Kapstadts Bürgermeisterin Patricia de Lille.

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