Plötzlich geht es den Iranern um das Ende des „Mullah“-Regimes


Quelle: Reuters
„Nieder mit dem Diktator“, rufen die Demonstranten: Völlig unerwartet sind im Iran Proteste gegen die Wirtschaftskrise in Ablehnung des Regimes umgeschlagen. Die von der Unterschicht gehasste Führungselite bestätigt die ersten Toten.

Von Alfred Hackensberger | DIE WELT

Der Mittlere Osten kommt nicht zur Ruhe. Seit dem Arabischen Frühling entstehen immer neue Konflikte. Nach Syrien, dem Irak, Jemen, Bahrein und Katar trifft es nun den Iran. Völlig unerwartet sind dort Proteste gegen das religiöse Regime ausgebrochen.

„Nieder mit dem Diktator“ und „Tod dem Präsidenten“, rufen seit vier Tagen Demonstranten in zahlreichen Städten der islamischen Republik. Die Regierung sprach von „ausländischen Initiatoren“ und „Konterrevolutionären.“ Die Bürger wurden vor „illegalen Zusammenkünften“ gewarnt. Aber die Menschen scheinen sich nicht abschrecken zu lassen. Die Proteste weiten sich von Tag zu Tag aus.

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