US-Kürzungen: UN-Entwicklungsprogramm-Chef warnt vor Folgen


Der Chef des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Achim Steiner, hat vor weiteren Geldkürzungen der USA gewarnt. Wenn die USA sich finanziell noch stärker zurückzögen, hätte das weitreichende Konsequenzen für die Arbeit des UNDP und die Handlungsfähigkeit des UN-Systems insgesamt, sagte Steiner dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Genf.

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„Das UNDP müsste in vielen Ländern seine Präsenz beenden, Projekte stoppen, Büros schließen und Mitarbeiter entlassen“, betonte Steiner, der ranghöchste Deutsche bei den UN. Ein Schrumpfen der UNDP-Aktivitäten würde sich auch auf die übrigen Einrichtungen der Vereinten Nationen wie etwa das Flüchtlingshilfswerk UNHCR auswirken, weil das UNDP die Arbeit der UN-Institutionen in den meisten Ländern logistisch unterstützt. „Das ist sehr bitter für die Menschen, denen wir helfen.“

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