„Welt“ sieht Kursänderung bei Woelki: Teilweise „zeitgeistfeindlich“


Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Welt-Redakteur Till-Reimer Stoldt: „Wohl nicht alle Freunde seines Pro-Flüchtlinge-und-Klima-Kurses“ dürften sich über Woelkis Aussagen gegen „Ehe für alle“, gegen Abtreibung und gegen Kommunionzulassung für evangelische Christen gefreut haben

kath.net

Die klassischen Woelki-Themen seien „mittlerweile durch traditionelle Meisner-Akzente ergänzt“ worden. Dies vertrat Till-Reimer Stoldt, Politik-Redakteur der „Welt“, in einem Kommentar in der „Welt“. Zwar sei er sich politisch treu geblieben und habe auch 2017 „vor einem Flüchtlingsboot“ gebetet, gegen Obergrenzen „gewettert“ und dafür geworben, mehr Flüchtlinge in die EU zu holen. Allerdings habe er „seine flüchtlingspolitischen Vorstöße in ein größeres Bild integriert“, und zwar in das Bild „eines Überzeugungstäters zwischen allen Stühlen, der in jedem politischen Lager aneckt“, weil es ihm immer „um den Schutz des Lebens“ gehe.

Stoldt erinnerte daran, dass nach dem Tod von Joachim Kardinal Meisner Woelki „lange vor dessen aufgebahrtem Leichnam gekniet, gebetet“ habe. Bald drauf habe Woelki gegen die „Ehe für alle“ das katholische Ehe-Konzept gepriesen, „nicht irgend einer Ehe, sondern der Ehe zwischen Mann und Frau, die offen ist für die Weitergabe des Lebens“. Er habe vor der Embryonenforschung gewarnt. Er habe daran erinnert, dass ungeborenes Leben von Anfang an heilig sei und niemand darüber verfügen dürfe, „auch nicht in den ersten zwölf Wochen“. kath.net hat berichtet.

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