Mehr Radium am Nordpol


Durch den Klimawandel gibt es im Nordpolarmeer immer mehr offene Wasserflächen – und das hat Folgen. © NOAA/ Pablo Clemente-Colon
Überraschende Klimafolge: In den letzten zehn Jahren hat sich der Gehalt an radioaktivem Radium-228 am Nordpol fast verdoppelt, wie Forscher ermittelt haben. Ursache dafür ist jedoch nicht eine menschengemachte Verschmutzung, sondern der Klimawandel: Mehr offenes Wasser in Küstennähe fördert die Wellenbildung, das wiederum wirbelt radiumhaltiges Sediment auf und schwemmt dieses mit Wasser und Eis nach Norden.

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Die Arktis ist stärker vom Klimawandel betroffen als fast jede andere Region der Erde. Als Folge schmelzen Permafrost und Meereis, die früher meist ganzjährige gefrorene Nordostpassage wird im Sommer passierbar und selbst am Nordpol reißen offene Wasserflächen auf.

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