Nach Storch-Satire Twitter sperrt „Titanic“-Account


Das Satiremagazin „Titanic“ kann nicht mehr auf seinen Twitter-Account zugreifen. Der Kurznachrichtendienst habe den Zugang gesperrt und für die Rücknahme zur Bedingung gemacht, einen parodistischen Tweet zu löschen, teilte das Magazin am Mittwoch in Frankfurt am Main mit.

(Anm.:Der Titanic-Account bei Twitter ist inzwischen freigeschaltet)

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Die „Titanic“ hatte zuvor mehrere satirische Tweets unter dem Namen der AfD-Politikerin Beatrix von Storch verbreitet.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Storch hatte sich bei Twitter über einen arabischsprachigen Tweet der Kölner Polizei zu Silvester geärgert und laut Medienberichten von „barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden“ geschrieben. Das Satiremagazin griff dies auf und twitterte am Dienstag „Wisst Ihr, was Twitter auf Arabisch heisst, liebe @polizei_nrw_k? Ja? Pfui! Ich weiß es nicht – denn das letzte, was ich haben will, sind besänftigte barbarische, muslimische, gruppenvergewaltigende Männerhorden! (bvs)“, wobei sich das Kürzel „bvs“ auf die angebliche „Gasttwitterin“ Storch bezog. Beide Tweets sind inzwischen nicht mehr abrufbar, Storchs Äußerung wird von der Staatsanwaltschaft Köln auf strafrechtliche Relevanz geprüft.

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