Austria: Mit dem „Spaghettimons­ter“ gegen Staat und Kirche


Anhänger des „Spaghettimonsters“ könnten am Montag die Vorstufe zur Religionsgemeinschaft erreichen. Für die Religionskritiker wäre es ein Erfolg.

Kurier.at

Bekommt das „Fliegende Spaghettimonster“ einen Platz neben Gott, Allah und Buddha? Am kommenden Montag wird am Bundesverwaltungsgericht diese grundlegende Frage verhandelt. Seit 2014 kämpft die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“, eine Satire-Religion, um die Anerkennung als staatliche Religionsgemeinschaft. Damals lehnte das Kultusamt das Ansinnen ab, nun könnte der Streit neu entschieden werden.

Im ersten Schritt geht es den Spaghettimonster-Aktivisten darum, nur als „religiöse Bekenntnisgemeinschaft“ eingetragen zu werden. Denn die Hürden, um als vollwertige Religionsgemeinschaft gesetzlich anerkannt zu werden, sind mittlerweile hoch. Man braucht dafür zum Beispiel zwei Promille der Bevölkerung, also 17.000 Menschen als Mitglieder. Auch muss die Gemeinschaft seit mindestens 20 Jahren in Österreich bestehen, zehn davon in organisierter Form.

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