Den Ozeanen geht die Luft aus


Die Ozeane verlieren Sauerstoff und die küstennahen Todeszonen – hier im Golf von Mexiko – sind drastisch gewachsen. © NASA/GSFC, MODIS
Forscher schlagen Alarm: In den Ozeanen wird der Sauerstoff knapp. In den letzten 50 Jahren sind sauerstofffreie Wasserbereiche um das Vierfache gewachsen, küstennahe „Todeszonen“ sogar um das Zehnfache. Gleichzeitig sinkt auch der Sauerstoffgehalt insgesamt, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Science“ berichten. Wenn nicht schnell Maßnahmen gegen Klimawandel und Meeresverschmutzung ergriffen werden, drohen weitreichende biologische und ökologische Folgen.

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In vielen küstennahen Meeresgebieten breiten sich schon länger sauerstofffreie „Todeszonen“ aus – Gebiete, in denen Meerestiere nicht überleben können. Solche Zonen existieren unter anderem in der Ostsee, im Indischen Ozean, im Schwarzen Meer und vor der US-Golfküste. Aber auch außerhalb solcher „Todeszonen“ kann schon ein kurzer Sauerstoffmangel jahrzehntelange Folgen haben.

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