Kirche wird zur Moschee: „Wir Muslime wollen raus aus dem Hinterhof“


Die Baustelle der Al-Nour-Moschee, hier an einem „Tag der Offenen Moschee“ vor zwei Jahren Quelle: picture alliance / dpa
Die muslimische Al-Nour-Gemeinde trifft sich in einer ehemaligen Tiefgarage in St. Georg. Eine entwidmete Kirche soll ihre neue Moschee werden. Aber die Bauarbeiten ziehen sich seit Jahren.

Von Klaus Merhof | WELT

Schon seit fünf Jahren wird in Hamburg eine ehemalige Kirche zu einer Moschee umgebaut. Immer wieder verzögerten sich die Arbeiten. Auch im ersten Halbjahr 2018 wird es aller Voraussicht nach keine Eröffnung geben.

„Wir hoffen auf einen Einzugstermin im dritten oder vierten Quartal 2018“, sagt Daniel Abdin, Vorsitzender der muslimischen Al-Nour-Gemeinde. Festlegen will er sich aber nicht: „Sicher ist derzeit nur: Wir ziehen nicht in die Moschee ein, bevor nicht die letzte Schraube in der Wand steckt.“

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