Frankreich erinnert an Opfer des Anschlags auf „Charlie Hebdo“


Der französische Präsident Emmanuel Macron (r.) steht vor einer Erinnerungstafel für einen ermordeten Polizisten in Gedenken an die islamistische Anschlagsserie, bei der im Januar 2015 17 Menschen getötet wurden. Der Polizist starb vor dem Redaktionsgebäude des Satiremagazins „Charlie Hebdo“. Foto: dpa
Drei Jahre nach dem Terroranschlag auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ gedenkt Frankreich der Opfer. Erinnert wird auch an die Menschen, die bei einer Attacke auf einen jüdischen Supermarkt ums Leben kamen.

Frankfurter Rundschau

Frankreich hat drei Jahre nach dem Anschlag auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ erneut der zwölf Todesopfer gedacht. Präsident Emmanuel Macron, die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und mehrere Minister versammelten sich am Sonntag zu einer Trauerzeremonie vor den früheren Redaktionsräumen der Satirezeitung in Paris. Getrauert wurde am Sonntag auch um die vier Opfer des Anschlags auf einen jüdischen Supermarkt zwei Tage nach der Attacke auf „Charlie Hebdo“.

Auf Wunsch der Hinterbliebenen fielen die Trauerzeremonien sehr nüchtern aus. Vor der früheren Redaktion von „Charlie Hebdo“ wurden zunächst die Namen der Anschlagsopfer verlesen. Anschließend legten Macron und Hidalgo Kränze nieder und hielten eine Schweigeminute ab.

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