Politik und Kirche weiter für Reformationstag als Feiertag


links: Bildnis von Gewalt gegen Juden entstanden 1250 ;rechts: „Von den Juden und ihren Lügen“: mit dieser Schrift begann Martin Luthers Serie judenfeindlicher Schriften von 1543. Bild: zu-Daily.de
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und der hannoversche Landesbischof Ralf Meister demonstrierten beim Neujahrsempfang der Landeskirche im Kloster Loccum Einigkeit. Trotz Kritik hielten sie am Reformationstag als möglichen Feiertag fest.

evangelisch.de

Trotz Kritik von jüdischen Gemeinden und katholischer Kirche haben sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und der hannoversche Landesbischof Ralf Meister erneut für den Reformationstag als gesetzlichen Feiertag im Land ausgesprochen. Während des 500. Reformationsjubiläums im vergangenen Jahr habe die evangelische Kirche bewusst immer wieder Angebote zur interreligiösen Diskussion gemacht und Gemeinsamkeiten betont, sagte Weil beim 68. Epiphanias-Empfang der hannoverschen Landeskirche am Sonnabend im Kloster Loccum. In einem so verstandenen Sinne sei der Reformationstag ein guter vorstellbarer Anlass für einen gesetzlichen Feiertag.

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