Warum die Schweiz bald die Rundfunkgebühren abschaffen könnte


Auf dem Gipfel des Bergs Chasseral in Bern steht eine Sendeanlage des öffentlich-rechtlichen Schweizer Rundfunks. Derzeit senden die Radio-und Fernsehstationen in jeder der vier Landessprachen. (Foto: mauritius images)
  • Am 4. März stimmen die Schweizer in einem Volksentscheid über die Abschaffung der Gebühren für öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen ab.
  • Bereits jetzt wird heftig über das Für und Wider der Abgaben und der Programmvielfalt diskutiert.
  • Die Schweizerischen Volkspartei (SVP) unterstützt die Abschaffung, weil davon die Medienhäuser prominenter Parteimitglieder profitieren könnten.

Von Charlotte Theile | Süddeutsche Zeitung

Schweizer Zeitungen sind seit einigen Jahren für Überraschungen gut. Inmitten des Fifa-Skandals wird Sepp Blatter zum „Schweizer des Jahres“ gekürt, auch Silvio Berlusconi, Donald Trump und alle, die den Klimawandel für eine Erfindung halten, können mit prominenter Unterstützung rechnen.

Die meisten dieser Texte finden sich in der Weltwoche, aber auch die früher unauffällige Basler Zeitung provoziert immer wieder. So fand sich hier 2015 ein wirrer Text mit dem Titel „Deutsche Gründlichkeit“ in dem Angela Merkel mit ihrem „Vorgänger“ Adolf Hitler verglichen wurde.

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