Zehntausende Analphabeten unter Flüchtlingen


Unter den Flüchtlingen in Deutschland gibt es offenbar eine Vielzahl von Analphabeten. Wie die „Bild am Sonntag“ meldet, nahmen im ersten Halbjahr 2017 rund 43.000 Menschen an einem speziellen Integrationskurs für Analphabeten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge teil.

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Das sei ein Plus von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Trotz extra kleiner Lerngruppen und bis zu 1.300 Unterrichtsstunden sprächen danach immer noch vier von fünf Kursteilnehmern so schlecht Deutsch, dass sie keine Aussicht auf einen Helfer-Job oder eine Ausbildung haben. Nur 17 Prozent der Teilnehmer erreichten das Sprachniveau B1, das Jobcenter und Arbeitsagenturen als Mindestanforderung für einen Helfer-Job bezeichnen. Besonders schlecht schnitten Flüchtlinge aus Eritrea und dem Irak bei den Sprachtests ab.