US-Flüsse werden immer salziger


Blick auf den Hudson River in New York. Auch dieser US-Fluss ist in den letzten 50 Jahren zunehmend versalzt. © James Hertan/ CC-by-sa 3.0
Forscher schlagen Alarm: Die Flüsse der USA werden immer salziger und alkalischer – und schuld ist der Mensch. Streusalz, Dünger und Bergbauabwässer schwemmen einen ganzen Cocktail an Salzen in die Gewässer. Inzwischen sind 37 Prozent aller Flusseinzugsgebiete von einer zunehmenden Versalzung betroffen und sogar 90 Prozent von steigenden pH-Werten, wie die Forscher berichten. Um die Trinkwasserversorgung zu sichern, müsse dringend gehandelt werden.

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Trinkwasser ist ein kostbares Gut: In einigen Regionen der Erde sind die Grundwasservorräte bereits übernutzt. Gleichzeitig wird durch den Klimawandel vielerorts die Versorgung durch Niederschläge und Gewässer knapp. Sogar in der Arktis droht inzwischen einigen Orten ein Trinkwassermangel. Und dort, wo genügend Süßwasser vorhanden ist, ist seine Qualität durch Mikroplastik, Pestizide, Arzneimittelrückstände und Überdüngung bedroht.

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