Vatikan ordnet Missbrauchs-Verfahren an


Gegen einen früheren Pfarrer aus der Diözese Trier wird ein Strafverfahren eingeleitet. Es findet allerdings an einem Kirchengericht im Erzbistum Köln statt – aus einem ganz bestimmten Grund.

katholisch.de

Gegen einen unter Missbrauchsverdacht stehenden Geistlichen des Bistums Trier wird ein Strafverfahren am kirchlichen Gericht des Erzbistums Köln eingeleitet. Das hat nach Mitteilung der Diözese Trier vom Mittwoch die vatikanische Glaubenskongregation entschieden. Da der frühere Pfarrer von Freisen im saarländischen Landkreis Sankt Wendel die Vorwürfe des Missbrauchs Minderjähriger bestreite, habe Rom ein Gerichtsverfahren angeordnet. Es sieht Strafen bis zur Entlassung aus dem Klerikerstand vor.

Voruntersuchung abgeschlossen

Das Verfahren findet laut Bistum Trier auf Wunsch von Bischof Stephan Ackermann in Köln statt, um „größtmögliche Neutralität“ sicherzustellen. Im September hatte die Diözese eine Voruntersuchung abgeschlossen und nach Rom weitergeleitet.

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Ein Gedanke zu “Vatikan ordnet Missbrauchs-Verfahren an

  1. Da schwellen mir die „Lynchdrüsen“ ((c) Harald Lesch)!
    > Es sieht Strafen bis zur Entlassung aus dem Klerikerstand vor.

    Der Typ gehört vor ein ordentliches (= weltliches) Gericht und bei Bedarf entpsrechend bestraft.
    > … um größtmögliche Neutralität zu bewahren

    Man fasst es nicht. Zum Kotzen.

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